„Deutschland braucht mehr mutige Ausstellungsmacher“ fordert die scheidende Direktorin des Frankfurter Kunstvereins,Chus Martinez.
Gefordert sind Museen aber auch Ausstellungshäuser die bereit sind junge Künstler, mit denen noch kein Geld zu verdienen ist, in das Programm zu nehmen.
Genau diese Linie vertritt auch der Offenbacher Galerist Uwe Kampmann. “ Es sind zu wenig Impulsgeber auf dem Deutschen Kunstmarkt, um jungen Künstlern die nötige Plattform zu geben sich einem breiten Publikum zu präsentieren.“ Der Offenbacher Kunstmakler gilt als Pionier im Cyberspace. Electronic painting ist ein Begriff der von Kampmann geprägt wurde. Er schließt dabei an den Begründer der OP ART Victor Vasareli an.
Mit Licht malen, war auch die Kunst der New Yorkerin Nan Hoover. 1931 in New York geboren, verstarb sie nach kurzer, schwerer Krankheit am 9.6.2008 in Berlin. Weg von der Leinwand begann sie mit der Videokamera zu malen. Ihre Lichtkunst brachte ihr die Teilnahme an den Ducumentas 6 und 8 ein. International präsentierte sie ihre Arbeiten auf der Biennale 1984 in Venedig, in der Tate Gallery London, dem Amsterdamer Stedelijk Museum und dem Museum of Modern Art in New York.
Avangardistische Kunst heisst eine Bresche in den bestehenden Kunstbetrieb zu schlagen. Eine neue Spur legen, auf dem andere Künstler folgen können.
Der Cyberspace ist ein Raum der für die Kunst bereitsteht. Uwe Kampmann, neben seiner Arbeit als Galerist mit einem festen Kern von Künstlern international in der Kunstwelt vertreten, will selber verstärkte Impulse in der Gegenwartskunst setzen.
Er will seine Arbeit im Cyberspace mit dem Electronic Painting verstärken und dabei Klangelemente mit einfließen lassen. Unter dem Pseudonym Regis Kalaschnikov und Cyberorchestra Mainhattan Airport gilt Kampmann als ein Wegbereiter in der Cyberkultur. Kampmann strebt ähnliche Erfolge an wie der legendere Düsseldorfer Galerist Hans Mayer. Mayer hatte bereits in den frühen Jahren ihres Schaffens, Andy Warhol, Joseph Beuys und Jean Tinguely um sich versammelt. „Talente frühzeitig entdecken und Kunstfreunde zu Sammlern zu machen“, sagt Kampmann sei seine Ausrichtung. Inzwischen erreichen ihn viele Anfragen von Künstlern in der Kunsthaus Galerie Offenbach ausstellen zu dürfen.
Kampmann würde gerne bei einigen Anfragen zu greifen, bleibt aber abwartend bis er größere Räumlichkeiten anbieten kann. Peter Myrdal, Rai Herz, Klaus Jürgen Miegel, Karin Porath, Julia Heine-Saabel, Martin Konietschke, Ingrid Schubert und Ursula Zepter sind die Künstler die zum Kern der Galerieausrichtung gehören. Der Franzose Christian Maas hat sich vor kurzem entschieden die Kunsthaus Galerie Offenbach als zweite Galerie in Deutschland hinzuzunehmen, die ihn vertritt.
„Deutschland braucht mehr mutige Ausstellungsmacher“ fordert die scheidende Direktorin des Frankfurter Kunstvereins,Chus Martinez.
Der Offenbacher Uwe Kampmann gehört mit Sicherheit dazu und auch der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider steht nicht abseits
Offenbach als Kunststandort bekannt zu machen, ist auch das Ziel von Offenbachs Oberbürgermeister und Kulturdezernent Horst Schneider. Schneider versteht es vorzüglich, die Stadt grandios und charmant als Kulturmetropole im Rhein Main Gebiet zu positionieren. Schneider gilt als Motor in Offenbach das Museum für Weltkultur anzusiedeln. Frankfurter Kulturpolitiker zeigen sich entzückt bei soviel Entgegenkommen, dem Museumsneubau Offenbachs bekannte Hafenmole zu überlassen. Die künstlerische Planung der Stadt ist darauf angelegt, Offenbach im Zusammenschluss von 72 hessischen Gemeinden im Rahmen der Metropole Rhein Main Region, zu dem Montmartre oder in Bezug zu Frankfurt-Mainhattan, zur Lower East Side der Kunst werden zu lassen. Ein deutliches Zeichen hatte im letzten Jahr die Universität Thrier in einem Gutachten gesetzt, das Offenbach zur Kreativstadt Deutschlands erklärt hatte.
Als avangardistische Kunstausrichtung installiert sich der Offenbacher Uwe Kampmann als Politisch- Literarischer Aktionskünstler. Kampmann hatte am 20.5.2008 seine Bereitschaft bekanntgegeben für das Amt des Offenbacher OB zu kandidieren.