„Ich meine am Krankenbett, allerspätestens dort, hat jede Feindschaft unter den Menschen zu enden. Dafür stehe ich ein und dafür will ich aufrecht meinen Weg zu Ende gehen“, dies erklärte Uwe Kampmann. Der Offenbacher hatte am 20.5.2008 anlässlich einer Feier vor Offenbacher Honorationen seine Bereitschaft erklärt, für das Amt des Offenbacher Oberbürgermeisters zu kandidieren.
Ein Teil des Programms, an dessen erster Stelle die Menschen und Bürger der Stadt stehen, die in Krankenhäusern und Altenheimen oder in ihrer häuslichen Umgebung gepflegt werden, steht Kampmanns Forderung, Osama bin Laden menschliche und ärztliche Hilfe unter freiem Geleit und Abzug zu geben, und ihm ärztliche Hilfe und pflegerische Zuwendung in der Stadt Offenbach zu Teil werden lassen, so fern dies nötig sein sollte und Hilfe von ihm gewünscht wird. Osama bin Laden ist hochgradig an Diabetes erkrankt.
Wie mehrere Zeitungen berichtet hatten ist bekannt, das Kampmann an den vergangenen Pfingsttagen Scheich Khaled bin Laden, einem Bruder des von den USA gesuchten Osama bin Laden, mehrmals im persönlichen Gespräch begegnet ist. Seine Kandidatur stände damit nicht im Zusammenhang gleichwohl jedoch der Gedanke, auch in diesem Fall es als selbstverständlich anzusehen, Hilfe zu leisten.
Kampmann erklärte weiter: “ Die Auffassungen die sich streitbar um meine Auffassung herum entwickeln werden, sind kurz gesagt eine Begegnung zwischen Orient und Abendland.
Zwischen beiden Kulturen besteht eine enge Verbindung. Die Bibel ist das orientalische Erbe des Orient an das Abendland. Die biblische Gesetzgebung hat eine starke Prägung in unserer beider Kulturen hinein bis zu unserer aktuellen Gesetzgebung. Ich persönlich gehöre weder einer Partei noch einer religiösen Glaubensrichtung an, bin aber durch meine Erziehung von der christlichen Kultur geprägt.
Auf Grund dieser Prägung und meiner Bewerbung um das Amt eines Oberbürgermeisters bin ich mir im Klaren darüber, verantwortungsvoll und für jedermann gleich, ein offenes Ohr zu haben, unabhängig davon was man als Weltpolitik bezeichnen mag.
Dazu nur kurz, ich sehe keine Bündnisverpflichtung gegenüber einem Land wie den USA, die Gefangene foltert, diese Folter legalisiert wobei Menschen nahe an das Ertrinken gebracht werden. Guantanamo – diese Art von Rechtskultur befindet sich auf einem Niveau wie im deutschen Mittelalter. Frauen wurden in Hexenkäfigen unter Wasser getaucht um gewünschte Geständnisse aus ihnen herauszupressen. Wobei mir der Hinweiss gestattet sei, auch wir in unserem christlich geprägten Abendland haben in unserer Geschichte, Kapitel stehen, die denen ähneln was wir anderen zum Vorwurf machen. Gut und zeitgemäß fände ich einen offenen Dialog zwischen den Feinden und ein erster Schritt ist immer gut der Güte in sich trägt.
Dem nächsten interessierten Mailschreiber möchte ich auch gleich antworten. Es wird ein kluger Stratege und Menschenkenner fragen: “ Ja wie wollen Sie Herrn bin Laden denn nach Offenbach bekommen. Die Amis werden ihn garantiert unterwegs in der Luft abschießen ?“
Genau, das würden sie bestimmt gerne machen wollen.
Ja, da meine ich wäre Joschka Fischer gefragt. Herr Fischer stiege mit Osama bin Laden gemeinsam in die Maschine und würde der Eine abgeschossen, würde der Andere mit abgeschossen werden. Alles nur eine Beantwortung der Frage: – Was ist Freundschaft ?“
So weit die Erklärung des unabhängigen Oberbürgermeisterkandidat.
Als Abschluss, möchte ich Namens gleich hinzufügen, …. und alles was Sie hier gelesen haben, ist nichts anderes als eine orientalische Geschichte, eine Geschichte aus 1000 und einer Nacht.
